Grevelinger Meer /NL

Das Grevelinger Meer ist bis auf einen kleinen Pumpendurchlass im Brouwersdamm und einer Schleuse im Südosten von der offenen See getrennt. Dieses Gewässer hat sich im Laufe der Zeit zu einem eigenen Biotop mit optimalen Sichtverhältnissen entwickelt. Die Sichten sind fast immer gleich gut und betragen im Durchschnitt ca. 10 Meter. Im Grevelinger Meer verhindert ein Damm die für Taucher unangenehmen Gezeitenunterschiede und dadurch bedingte Strömungen. Kaum zu übersehen ist hier die große Anzahl von Schollen, Krabben und Hummer, die sich fast überall tummeln.

Die schönsten Stellen beim Tauchen findet man zwischen 10 – 15 Meter. Wer gerne etwas tiefer tauchen möchte, kommt allerdings auch schnell in Bereiche von 30 – 40 Meter. Der Untergrund ist fast überall felsig, teilweise auch etwas schlammig. Häufige Begegnungen mit Seehechten, Drachenköpfen, Grundeln, Petermännchen, Aalen und Neunaugen bleiben gerne in Erinnerung. Ansonsten wird die Unterwasserwelt in großer Zahl von Krabben, Garnelen, Einsiedlerkrebsen, Schnecken, Muscheln, Seesterne und Seenadeln bevölkert. Auch sind hier viele Quallen beheimatet, doch keine Sorge: die meisten nesseln nicht. Sehr schön anzuschauen sind die häufig anzutreffenden Seeanemonen, Seenelken und Seerosen. Manche Anemonen werden zwischen 40 – 50 cm groß.

Die besten Tauchplätze befinden sich entlang des Deiches in den Orten Scharendijke, Den Osse und Dreischoor. Das Duikcentrum De Kabbelaar versorgt uns nicht nur mit Luft, es bietet auch lekker Fritten und Frikandeln. Wer was vergessen hat, kann sich entweder hier oder in der Basis von Hank das Notwendige verschaffen. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es an der gesamten Küste reichlich, vom Bungalow bis hin zur Pension oder Hotel. Wer den Jugendherberge Flair bevorzugt, kann sich im Duikcentrum De Kabbelaer einmieten. Allerdings sollte frühzeitig gebucht werden: Nicht nur wir wissen, dass es sich lohnt hier zu tauchen. Apropro tauchen: frühes aufstehen ist anzuraten, an den Tauchplätzen herrscht teilweise reges Treiben – Tauchschulen aus Holland, Belgien und reichlich Taucher aus Deutschland „fliegen“ hier ein, sodass es meist ab Mittag mit der guten Sicht vorbei ist.

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