Malta – Gozo Tauchplätze
Gozo ( Malta) - Mittelmeer
Nur knapp 3 Flugstunden von Deutschland entfernt liegt ein Tauchziel, dass immer mehr Freunde gewinnt: Gozo, die kleine Schwesterinsel Maltas. Mit kaum 15 km Länge und 7 km Breite, nicht mal so groß wie Hamburg, bietet es Tauchplätze vom Feinsten. Zwar nicht so fischreich, wie manch anderer Mittelmertauchplatz, aber dafür mit besten Sichtweiten und einer UW-Szenerie die seines gleichen im Mittelmerraum sucht. Das Revier bietet Anfängern wie Fortgeschrittenen schöne Tauchspots und das auch ohne Bootsausfahrten. Die meisten Plätze sind bequem von Land aus erreichbar. Neben dem Tauchen gibt es auf Gozo einiges mehr zu entdecken. Und wem das nicht reicht, der kann seine Wünsche nach Kultur und Party bei einem Ausflug nach Malta “austoben”.
Tauchplätze Gozo:
und hier kannst Du Gozo – Fotos betrachten:

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Historie Gozo
Ein bißchen Geschichte zu Gozo/Malta, so bekommt man einen Eindruck, was man vielleicht alles so noch entdecken, erfahren und besuchen könnte. Deshalb tauchen Sie ein mit in ein spannendes Kapitel:
Die Geschichte der Sonneninsel Gozo im Mittelmeer. Die Historie Gozos ist eng verwoben mit der Geschichte Maltas. Auf Gozo finden sich die gleichen Einflüsse von Kulturen und Herrschern, die den maltesischen Archipel während der vergangenen 7000 Jahre regiert haben.
Die Geschichte der Sonneninsel Gozo im Zeitraffer
Prähistorische Funde gehen bis auf 5000 v. Chr. zurück, die ältesten werden auf Gozo entdeckt. Die Ggantija-Tempel in Xaghra datieren aus der Zeit von 4100 bis 2500 v. Chr.
Die eigentliche Geschichtsschreibung beginnt mit den Phöniziern, einem Seefahrervolk aus dem heutigen Libanon, und den Puniern (1000-300 v. Chr.). Sie hinterlassen Gräber- und Kultstätten auf Gozo (z. B. am Wardija`s Point). Ihnen folgen die Karthager (300-100 v.Chr.).
Nach dem Dritten Punischen Krieg fallen Malta und Gozo um 100 v. Chr. an das Römische Reich. Die Römer etablieren ihren Gesetzes-Kodex und nutzen Gozo vor allem zur Gewinnung von Honig und Olivenöl. Ihre Herrschaft dauert bis ungefähr 450 n. Chr. In die römische Zeit fällt auch die Christianisierung des Archipels durch den Heiligen Paulus, der im Jahr 59 n. Chr. auf Malta gestrandet sein soll.
Im späten 9. Jahrhundert übernehmen die Araber die Kontrolle. Sie führen Wassermühlen ein und importieren Baumwollpflanzen. Unverkennbar ist der arabische Einfluss in der maltesischen Sprache erhalten geblieben. Viele Orts- und Familiennamen sind arabischen Ursprungs.
Die Normannen führen 1090 das Christentum wieder ein. Adelshäuser aus Deutschland, Frankreich und Spanien teilen sich in den kommenden Jahrhunderten die Macht. Als letzte übernehmen die Castillier um 1410 die Kontrolle. Grabsteine aus dieser Periode sind im Archäologischen Museum in Victoria ausgestellt.
Ab 1530 haben die Johanniter-Ritter das Sagen auf Malta. Da die Ritter noch darauf konzentriert sind, Rhodos zurück zu gewinnen, von wo aus sie von den Türken vertrieben wurden, vernachlässigen sie die Befestigung Maltas und Gozos. Immer wieder fallen Piraten und Korsaren auf den Inseln ein. Tragischer Höhepunkt ist die Belagerung der Zitadelle im Jahr 1551: Nachdem die Türken vergeblich versuchen, Malta zu überfallen, wenden sie sich Gozo zu. Nach kurzer Belagerung kapituliert die Bevölkerung. Bis auf 40 ältere Einwohner werden alle 5000 Gozitaner verschleppt und versklavt.
Nach dem Sieg über die Türken in der Großen Belagerung von 1565 lässt Großmeister Jean der la Valette die neue befestigte Hauptstadt Valletta auf Malta bauen. Es folgen fast 230 Jahre relativen Wohlstands, der sich in der barocken Architektur und in den Küsten-Befestigungsanlagen widerspiegelt.
Die Herrschaft der Ritter endet erst mit der Ankunft Napoleons, der im Jahr 1798 überraschend schnell die maltesischen Inseln einnimmt. Großmeister von Hompesch kapituliert nach einem sporadischen und unorganisierten Widerstand. In ihrer kurzen Regierungszeit setzen die Franzosen die Bürgerrechte und die Schulbildung für alle Klassen durch. Dennoch währt der französische Einfluss nur kurz: Napoleon braucht Gold, um seine Streitkräfte zu finanzieren. Als er beginnt, die Kirchen zu plündern, begehren die tiefgläubigen Malteser auf. Zwei Jahre lang verbarrikadiert sich die französische Garnison in Valletta. Auf Gozo werden die Franzosen zuerst überwältigt: Die Zitadelle und das Fort Chambray werden mit Unterstützung einer kleinen Anzahl britischer Truppen, die zur Hilfe geeilt sind, umstellt.
Nach der Vertreibung der Franzosen im Jahr 1800 wird Malta britische Kronkolonie. Auf Gozo sind aus dieser Periode als architektonische Zeitzeugnisse das Aquädukt auf dem Weg nach Ta`Pinu sowie der Leuchtturm Ta´Gordan erhalten geblieben.
Im Zweiten Weltkrieg gerät Malta immer wieder unter feindlichen Beschuss. Gozo bleibt weitgehend von Luftangriffen verschont, da es hier weniger strategisch wichtige Ziele gibt.
Nach dem Ende des Krieges folgt der Wiederaufbau. Die politischen Parteien, die sich zuerst 1921 formiert hatten, schreien nach Unabhängigkeit. Diese wird am 21. September 1964 erklärt. Unter Regierung Dom Mintoffs von der sozialistischen Labour-Party wird Malta 1974 Republik. Die letzten britischen Soldaten verlassen den Grand Harbour am 31. März 1979 (Freiheitstag).
1987 kommt die konservative National Party unter Edward Fenech Adami an die Macht. 1996 gewinnt die Labour-Party unter Alfred Sant. Bei Neuwahlen 1998 werden jedoch die Konservativen wieder gewählt.
Unter Präsident Edward Fenech Adami tritt Malta am 1. Mai 2004 der EU bei. Heutiger Regierungschef ist Dr. Lawrence Gonzi von der PN.










