Wuppertalsperre

Die Wuppertalsperre befindet sich im Grenzbereich der Städte Remscheid und Radevormwald. Der Tauchplatz befindet sich im Bereich der Kräwinkler Brücke. Der See bietet kaum Bewuchs, da die Sperre zur Wasser-Regulierung der Wupper dient. Bei einem Tauchgang sind Fische allerdings zu finden. Die interessantesten Tauchziele sind Überreste aus der Zeit vor dem Talsperrenbau. Meist ist zwar nicht viel mehr als die Grundmauern übrig, aber es gibt auch noch gut erhaltene Objekte.
So das wohl bekannteste Tauchziel im See das „Viadukt“ mit drei Brückenbögen, die zu durchtauchen sind und einem verschütteten Brückenbogen. Ferner sind noch die Tauchziele „Rohrbrücke“, „Fabrikfassade“ únd „Keller“ zu erwähnen. Darüber hinaus gibt es noch einige Straßen- und Hangbefestigungen aus Bruchsteinen, alte Schächte, kleine Felswände. Das Tauchen in der Wuppertalsperre ist gebührenpflichtig.

Anfahrt
Autobahn A1 bis Ausfahrt Remscheid (95). An der Ausfahrt links Richtung Remscheid Lennep. Von Richtung Dortmund kommend an der 3. Ampel, von Richtung Köln kommend an der 2. Ampel rechts abbiegen. Auf dieser Straße kommt nach ca. 300 m auf der rechten Seite eine Esso Tankstelle,als kleine Orientierung. Auf dieser Straße ( Borner Str.) bis zur 3.Ampel fahren und dort links Richtung Radevormwald abbiegen. Diese Straße führt direkt zur Kräwinklerbrücke. Unmittelbar vor der Brücke geht eine Straße links auf die Parkplätze.

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Historie
Erste Überlegungen, im Tal der Wupper unterhalb von Hückeswagen eine Talsperre zu errichten, gab es bereits Anfang dieses Jahrhunderts. Aber auch schon damals fehlte das liebe Geld und auch der Erste Weltkrieg verhinderte die Konkretisierung des Projektes. Nach dem Hochwasser von 1926, bei dem grosser Sachschaden und Todesopfer zu beklagen waren, wurden die Pläne wieder aufgegriffen. Man zog dann aber aus wasserwirtschaftlichen und arbeitsmarktpolitischen Überlegungen den Bau der neuen Bever-Talsperre und der Schevelinger-Talsperre vor. Nach dem Hochwasser im Winter 1945/46) wurden die Pläne dann wiedermals aufgegriffen. Ein in den Jahren 1955/56 in Auftrag gegebenes Gutachten kam zu dem Ergebniss, dass neben einem Hochwasserschutzraum, auch ein Speichervolumen zur Niedrigwasseraufhöhung erforderlich ist. Um den als wünschenswert erachteten Abfluss in Wuppertal zu erreichen, war ein Talsperreninhalt von rund 26 Mio.m³ erforderlich.

Als erste vorbereitende Massnahme wurde in den Jahren 1962 bis 1969 ein 9 km langer Trinkwasserstollen als Ersatz für eine im Stauraum liegende Trinkwassertransportleitung aufgefahren. In den Jahren 1966 bis 1968 wurde eine Brücke über die Talsperre im Zuge der Verlegung der Landstrasse L412 gebaut. Zur gleichen Zeit wurde auch mit der Verlegung der Bundesstrasse B 229 begonnen. Die Neubaustrecke mit 4 Brückenbauwerken, davon eine Brücke über die Talsperre wurde im November 1981 dem Verkehr übergeben. Vor dem Bau der Talsperre in den Jahren 1982-1987 wurden einige Ortschaften abgerissen, teilweise planiert und schließlich vom aufgestauten Wasser überspült. Auch der Bahnhof Kräwinklerbrücke wurde, wie die gesamten Bahnanlagen im Staubereich, abgerissen.

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