SPORTBOOTFÜHRERSCHEIN

Funksprechzeugnisse LRC – SRC – UBI

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Brauche ich ein Sprechfunkzeugnis ?
Im Rahmen der Zwölften Verordnung zur Änderung seeverkehrsrechtlicher Vorschriften vom 6. August 2005 ist unter anderem die Sportseeschifferscheinverordnung geändert worden und durch den neuen Absatz 7 ersetzt:

„Führer von Sportfahrzeugen müssen ihre Befähigung zur Teilnahme am mobilen Seefunkdienst entsprechend der funktechnischen Ausrüstung des Sportfahrzeugs nachweisen. Als Befähigungsnachweis gelten das Allgemeine Funkbetriebszeugnis (LRC) , das Beschränkt Gültige Funkbetriebszeugnis (SRC) oder ein anderes nach der Schiffssicherheitsverordnung anerkanntes und gültiges Seefunkzeugnis.“

Allgemeines Funkbetriebszeugnis (LRC – Long Range Certificate)
Berechtigung: Betreiben einer UKW, Grenz-, Kurzwellen- Sprechfunkanlage mit DSC – Einrichtung, Satellitenfunk Std-C-Anlagen
Gültigkeitsbereich: Weltweit im Seefunkbereich

Beschränkt Gültiges Funkbetriebszeugnis (SRC – Short Range Certificate)
Berechtigung: Betreiben einer UKW-Sprechfunkanlage mit DSC-Einrichtung
Gültigkeitsbereich: Weltweit im Seefunkbereich

UKW-Sprechfunkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk (UBI – Radiotelephone Operator’s Certificate for the Radiotelephone Service on Inland Waterways
Berechtigung: Betreiben einer UKW-Schiffsfunkanlage
Gültigkeitsbereich: Weltweit auf Binnenschifffahrtsstrassen

Diese Kurse sind bei uns ab Februar 2018 buchbar.

UBI
Zulassung zur Prüfung ab 15 Jahren.
Die theoretische Prüfung besteht aus der schriftlichen Beantwortung eines Fragebogens, der Aufnahme und Abgabe von Not- und Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen unter Verwendung der Buchstabiertafel.

Kenntnisse auf folgenden Bereichen des Binnenschifffahrtsfunks sind nachzuweisen:
– wesentliche Merkmale,
– Rangfolge und Arten des Funkverkehrs,
– Funkstellen,
– Frequenzen und ihre Nutzung,
– Automatisches Senderidentifikationssystem (ATIS),
– Bestimmungen/Veröffentlichungen und Technik einer Funkanlage.

In der praktischen Prüfung müssen Aufgaben zur Abwicklung des Binnenschifffahrtsfunks (Anruf einer bzw. aller Funkstellen, Beantworten von Anrufen) unter Bedienung der Sprechfunkgeräte einer Schiffsfunkstelle erfolgreich gelöst werden.

Für Inhaber des SRC oder LRC ist die theoretische und die praktische Prüfung zum UBI verkürzt. Prüfungen zum SRC oder LRC und UBI sind ggf. an einem Tag möglich.

SRC
Zulassung zur Prüfung ab 15 Jahren
Die theoretische Prüfung besteht aus der Aufnahme von Not-, Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen in englischer Sprache unter Verwendung des internationalen phonetischen Alphabets mit anschließender Übersetzung ins Deutsche und der Übersetzung eines deutschen Textes ins Englische. Englischkenntnisse werden ggf. auch mündlich geprüft.
einem Fragebogen (Multiple Choice)

Kenntnisse
– des mobilen Seefunkdienstes,
– des GMDSS,
– des öffentlichen Seefunkdienstes sowie
– der englischen Sprache in Wort und Schrift zum Austausch von
Informationen auf See sind nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen Pflichtaufgaben aus dem Bereich terrestrischer Seefunk erfolgreich gelöst und sonstige Fertigkeiten (Aussenden eines Notalarms, Speicherabfrage, Abwicklung des Routine- und Notverkehrs, Funkstille gebieten, Kanalwechsel usw.) unter Bedienung einer UKW-(GMDSS)-Anlage nachgewiesen werden

LRC
Zulassung zur Prüfung ab 18 Jahren
Die theoretische Prüfung besteht aus Fragebogen, der Aufnahme von Not- Dringlichkeits- oder Sicherheitsmeldungen in englischer Sprache mit anschließender Übersetzung ins Deutsche, der Übersetzung eines deutschen Textes ins englische und dessen Absetzung über Funk unter Verwendung des internationalen phonetischen Alphabets sowie der gebräuchlichen Abkürzungen und Redewendungen in der Seefahrt. Englischkenntnisse werden ggf. auch mündlich geprüft.

Kenntnisse
– des SRC und zusätzlich:
– des mobilen Seefunkdienstes über Satelliten,
– des GMDSS,
– des öffentlichen Seefunkdienstes sowie
– der englischen Sprache in Wort und Schrift zum Austausch von Informationen auf See
sind nachzuweisen.

In der praktischen Prüfung müssen Pflichtaufgaben (aus den Bereichen terrestrischer Seefunk und Seefunk über Satelliten) erfolgreich gelöst und sonstige Fertigkeiten (Inmarsat A/B/M und C) unter Bedienung von UKW/GW/KW/Inmarsat-Anlagen nachgewiesen werden.

Praktischer Teil:
Aufnahme und -abgabe von Not-, Dringlichkeits- und Sicherheitsmeldungen nach Vorgabe eines Textes
Anlagenbedienung
Praktische Verkehrsabwicklung

Schriftlicher Teil:
Allgemeine Bestimmungen
Gesetzeskunde und Vorschriften
Betriebsverfahren

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Autor: JD am 30. Nov 2017 15:28, Rubrik: SPORTBOOTFÜHRERSCHEIN, Kommentare per Feed RSS 2.0, Kommentare geschlossen.

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