Komandhoo-Lhaviyani Atoll-Malediven
Ein Bericht von Eva & Marc
Wir haben dort unsere Flitterwochen verbracht und es war eine Traumhafte Zeit !!!
Vorab noch einmal Danke an das Team von Meeresauge, die uns in kürzester Zeit die fundamentalen Dinge rund um das Thema Tauchen näher gebracht haben. Besonderer Dank geht da an Jürgen und Dirk. Es gehört schon sehr viel Überzeugung dazu uns im März bei 7 Grad Wassertemperatur in die Hitdorfer Unterwasserwelt zu kriegen. Aber Ihr habt es doch geschafft. Und schlussendlich müssen wir sagen, wir haben es nicht bereut.
So, und nun zu unserem Tauchtrip in die Inselwelt des indischen Ozeans. Die kleine Malediveninsel Komandhoo ist gerade einmal 500×100 meter lang und liegt ca. 130 km nördlich von der Hauptstadtinsel Male. Die Insel liegt im Lhaviyani Atoll und neben Komandhoo sind nur noch zwei weitere Inseln für den Tourismus erschlossen. Allein die Anreise mit dem Wasserflugzeug ist eine Geschichte wert, doch euch interessiert wahrscheinlich eh nur die Unterwasserwelt. Für diejenigen unter euch die mehr über die Insel wissen wollen: http://www.komandoo.com
Die ersten beiden Tage haben wir am Hausriff mit Schnorcheln zugebracht. Bepackt mit einer kleinen Unterwasserkamera haben wir schon sehr viel sehen können. Das Hausriff hat verschiedene Einstiegspunkte, und je nach Strömung kann man die Insel vollständig umrunden. Interessant sind der Tiefenbereich zwischen 5 und 10 Metern, sowie die Riffkrone. Jedoch kann man bei Ebbe nur bedingt über das Riff hinweg schwimmen. Bei Flut ist es hingegen kein Problem und mit ein wenig Glück bekommt man auch den ein oder anderen Schwarzspitzenriffhai vor die Linse. Aber keine Panik, die sind nicht wirklich gefährlich. Im Schutz der Lagune tummeln sich schon mal bis zu 10 Babyhaie. Ich könnte stundenlang über das Hausriff und deren Bewohner erzählen, aber da zeig ich euch doch lieber ein paar Fotos.
Irgendwann, und das meine ich gar nicht unbedingt abwertend, wird einem auch im Paradies langweilig, die Fische zu klein, die Korallen zu blass, genau der richtige Zeitpunkt um das in die Tat umzusetzen, was wir bei Jürgen in der Theorie büffeln mussten.Das Tauchvergnügen, wenn auch auf den Malediven nicht grade billig, begann.
Komandhoo bietet 40 Tauchspots in unmittelbarer Nähe an. Wir haben davon 4 besucht. Zum einen das „Aquarium“, ein Innenriff mit riesigen Korallenstöcken und diversen Fischschwärmen. Zum anderen waren wir am Außenriff der Insel Felivaru. Eine Imposante Riffwand mit Höhlen und Überhängen. Aber mit verdammt starker Strömung entlang der Riffwand. Doch unsere Favoriten waren ohne Zweifel folgende zwei Tauchspots: Kuredu Caves und Kuredu Express. Wer auf der Suche nach Wasserschildkröten ist, der wird in den Caves fündig. Massenhaft suchen sie den Schutz der Höhlen in Tauchtiefen von 13- 20 Metern. Da werden die Feuerfische und Fledermausfische glatt zur Nebensache. Aber kein Tauchspot hat uns so gut gefallen wie der Kuredu Express.
Das Riff liegt in einem Kanal zwischen Kuredu und Fehingili und ist mit dem Dhoni in ca 25 Minuten zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit auf Riffhaie zu stoßen, so unser Tauchlehrer Josep von Prodivers, ist hier besonders hoch. Und man hatte Recht. Nicht einmal 2 Minuten unter Wasser und schon konnten wir im tiefen Blau des Kanals die Umrisse eines großen grauen Riffhaies ausmachen, der in den darauffolgenden 30 Minuten zum ständigen Begleiter unserer Tauchgruppe wurde. Bis auf wenige Meter hat er sich uns genähert. Doch damit nicht genug. Seelenruhig wurden wir in der gesamten Zeit von einem Napoleon beäugelt. Ein wahnsinns- Erlebnis das nur schwer in Worte zu fassen ist. Leider war dieser Tauchgang auch unser letzter, was das Abschied nehmen nicht gerade leichter werden lässt. Doch abschließend wurden wir dann noch mal extra belohnt; auf dem Rückweg vom Kuredu Express konnten wir noch kurz einer Herde Delfine sichten.
Abschließend müssen wir sagen: „Genauso würden wir es wieder machen!“ … ok… nicht ganz genau so… im Nachhinein hätten wir noch gerne den Nitrox Kurs gemacht. Zum einen gab es dort „for free“, zum anderen waren die Nitrox-Flaschen rund 2 Liter größer als die Otto-Normal-Pressluft Flaschen der Tauchbasis. Aber was nicht ist, das wird bestimmt bald !!!
Liebe Grüße
Eva & Marc
Tags: Komandhoo, Lhaviyani-Atoll, Malediven










